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Airsoft24
Kotte & Zeller
Begadi
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Vorwort
Real Mil Sim oder auch RMS, ist die Kurzform für Real Military Simulation und ist eine Spielart mit einem unvergleichlich hohem Anteil an realitätsnahen Vorgängen, Handlungen, Spielzügen und Impressionen. Durch diesen überdurchschnittlich ho­hen Grad an Realität ist es möglich das Airsoftspiel intensiver und mitfühlender zu er­leben, als es je eine andere Spielart vermitteln konnte.
Der wichtigste Punkt bei RMS ist das die Zeit der Individuen und Einzelkämpfer so­wie der Feuerstärke vorbei ist, bei RMS gewinnt die Gruppe, und zwar die Gruppe die die bes­sere Taktik und Führung hat.

Wie kam die M.E.U. zu RMS?
Die M.E.U. war schon in jüngsten Zeiten, unter dem noch damaligen Teamnamen L.E.T.-Hannover ein sehr anspruchsvolles Team in Sachen Impressionen und Atmo­sphäre. Man war von Nachtspielen mit komplexem Lichteinfall und simulierten Ge­fechten unter dichtem Nebel aus einer Rauchgranate sehr begeistert. Leider waren solche Situationen der Ausnahmefall und die Spiele basierten hauptsächlich auf dem Speedball-Prinzip.

Im fortgeschrittenen Jahr 2006 kam der Ruf nach mehr. Es entstanden in den Köpfen der Mitglieder kleinere Ideen, welche manchmal weitergeführt wurden und manchmal schnell wieder fallen gelassen wurden. Der große Wandel im Team , in einer Zeit vol­ler Umstrukturierungen, brach mit dem entdecken der RMS-Regeln des FeSpähKdoKp 510 an. Nach einer kurzen internen Besprechungphase stand im Team fest, dass fortan das Team auf ein Real Military Simulation Team gewandelt werden soll. Es verging ein kurze Zeit mit Recherchen über RMS, man studierte stundenlang Texte, Fo­renbeiträge oder OP Berichte um sich ein Basiswissen anzueignen. Schließlich entwickelte auch die M.E.U. ihre eigenen RMS-Regelungen, basierend auf denen der Fe­SpähKdoKp 510, jedoch wurden seitens der M.E.U. einige kleine Regelerweiterun­gen und -änderungen getroffen, welche einen noch höheren Grad an Realismus erweckten.

Der nächste wichtige Punkt im Team war die Planung sog. Ghost-Trainings, welche sich am RMS-Maßstab orientierten. Desweiteren planten wir die Schaffung eines Ba­sis-Loadouts, welches den hohen Ansprüchen der Real Mil Sim konform ist.
Durch einige interne RMS-Trainings, die sowohl allgemeine als auch sehr spezielle Situationen aufbrachten, wurden dem Team Höhen und Tiefen der Real Mil Sim nahe gelegt und man ist stets bemüht seine Grenzen zu erforschen, seine Leistung zu verbessern und so gegebenenfalls die Grenze zu erweitern.

Was fasziniert uns an RMS?
Es ist vorallem der hohe Realitätsgrad und die damit verbundenen auftretenden Emotionen, die situationsbedingt sich in Müdigkeit, Stress, Hektik, Erschöpfung, aber auch in Glück, Freude, Zufriedenheit oder gar Jubel zeigen können.
Ein weiterer wichtiger Punkt in unseren Augen, ist die Differenzierung zum Speed­ball. Schließlich ist Speedball das klassische Öffentlichkeitsbild eines Airsoft-Spie­lers, man rennt durch den Wald und schießt auf seine Mitspieler. Durch Real Mil Sim wird eine komplett neues Fundament gebildet, die Primärziele sind nicht mehr das „Ausschalten des Mitspielers“ und der „Gesamtabschuss der gegnerischen Teams“. RMS ermöglicht sogar das Erreichen der sog. Objectives ohne direkten Kontakt mit dem Mitspieler, sicherlich ist es möglich die Konfrontation mit dem anderen Teams zu suchen, doch sichert das nicht den Erfolg beim Erfüllen der gestellten Aufgaben.
Und auch die enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Teams ist ein weiterer Punkt, der für uns das RMS-Geschehen unglaublich spannend und attraktiv macht.

Es wäre für uns jetzt unmöglich zu sagen, dass genau dieser oder jener Puntk aus­schlaggebend ist. Ich denke viel mehr ist es für uns das komplexe Zusammenspiel der oben aufgeführten Punkte, welche uns in denn Bann der Faszination Real Military Simulation einschließen.

Was sind unsere Ziele?
Durch das Lesen der „RMS SpezOps Regelungen“ ergab sich auch im Team ein neuer Horizont, welchen wir durch aus als positiv vermerken.

Unser Ziel ist es dehalb die Schaffung eine disziplinierten, hochmotivierten und eben­so engagierten Teams, welches den Maßstab eines Interventionsteams oder auch Direct Action Teams erfüllt. Um das Erreichen dieses Ziels zu sichern sind im Team Richtlinien festgehalten, welche die „Bewaffnung“, die „Ausrüstung“, die „Technik“ und auch den „Trainingsplan“ spezifisch auf dieses Ziel vorgeben.